Deutscher Verteidigungsminister sieht sich erneuter Rüstungskritik gegenüber

Nexus Europa Redaktion
Deutscher Verteidigungsminister sieht sich erneuter Rüstungskritik gegenüber
Foto: FAZ

Verteidigungsminister Pistorius steht erneut in der Kritik des IfW wegen veralteter Rüstungsausgaben. Umfragen zeigen wachsende AfD-Zustimmung, während SPD intern hadert und Landwirte unter Futtermangel leiden.

Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius sieht sich erneuter Kritik des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) an der Modernisierung der Streitkräfte gegenüber. IfW-Präsident Moritz Schularick argumentierte, dass die bis 2030 bereitgestellten Verteidigungsmittel veraltete konventionelle Güter wie Panzer und Fregatten priorisieren, anstatt moderne Waffensysteme.

Unterdessen nehmen der politische und innenpolitische Druck weiter zu. Die neueste Deutschlandtrend-Umfrage zeigt, dass die Alternative für Deutschland (AfD) ihren Vorsprung gegenüber dem konservativen Bündnis aus CDU/CSU ausgebaut hat, während die öffentliche Unterstützung für eine fallweise parlamentarische Zusammenarbeit mit der Partei wächst. Gleichzeitig kämpft die Sozialdemokratische Partei mit interner Unzufriedenheit ihrer Mitglieder, die Berliner Behörden reagieren auf organisierte Kriminalitätsnetzwerke, und landwirtschaftliche Erzeuger stehen vor kritischen Futtermittelengpässen, die durch anhaltende Dürreperioden ausgelöst wurden.

Quellen: Der Spiegel, Die Zeit, DW, FAZ, Tagesschau

Quellen

Frühere Berichterstattung

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