Deutscher Geheimdienst bringt Russland mit verstecktem Waffenlager und Sabotageaktionen in Verbindung

Deutscher Geheimdienst bringt Russland mit verstecktem Waffenlager und Sabotageaktionen in Verbindung
Foto: Correctiv

Deutsche Sicherheitsbehörden untersuchen mutmaßliche russische Hybridkriegsoperationen, darunter ein verstecktes Waffenlager bei Berlin und einen vereitelten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig.

Die deutschen Sicherheitsbehörden haben ihre Ermittlungen zu mutmaßlichen russischen Hybridkriegsoperationen im ganzen Land intensiviert. Kürzlich entdeckten die Behörden ein verstecktes Waffenlager mit einsatzbereiten Schusswaffen in der Nähe von Berlin, von dem die Geheimdienste vermuten, dass es von russischen Agenten für künftige Anschläge angelegt wurde.

Darüber hinaus beabsichtigt die Bundesregierung offenbar, den vereitelten Sprengstoffdrohnenangriff auf den Flughafen Leipzig im August offiziell Moskau zuzuschreiben. Der Vorfall zielte auf ukrainische Transportflugzeuge ab und scheiterte nur an einem defekten Zünder. Inzwischen deuten Ermittlungen auf Länderebene darauf hin, dass die Behörden ausländische staatliche Akteure in über 100 Fällen illegaler Drohnenflüge und Infrastruktursabotage vermuten, die darauf abzielen, demokratische Institutionen zu destabilisieren.

Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau

Wie Medien es bewerteten

    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen für die Ukraine nach jüngsten transatlantischen diplomatischen Reibungen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die schwierigen diplomatischen Zugeständnisse, die notwendig waren, um die Einstimmigkeit über das umfassendere Sanktionsregime aufrechtzuerhalten.
    • Der Standard Zustimmend Hob die neuen Sanktionen als wichtigen europäischen Beitrag hervor, die Ukraine in Zeiten internationaler Unsicherheit zu stärken.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf Verfahrensverzögerungen und interne Blockaden aufgrund von Ausnahmeforderungen der Mitgliedstaaten.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden Akt europäischer Solidarität ein, der Kiew nach Unsicherheiten bei der transatlantischen Unterstützung hilft.
    • Tagesschau Vorsichtig Betonte interne Spaltungen in der EU und die anfängliche Blockade der Sanktionen aufgrund von Forderungen der Mitgliedstaaten zu einzelnen Oligarchen.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidende europäische Unterstützung für Kiew angesichts sich verändernder US-Politik ein.
    • Correctiv Kritisch Hob hervor, wie diplomatisches Feilschen dazu führte, dass russische Oligarchen von der Aufhebung von Sanktionen profitierten.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als wichtige europäische Unterstützung für die Ukraine nach den diplomatischen Spannungen mit Washington ein.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf die schwierigen Verhandlungen und hinterfragte, welche Mitgliedstaaten auf die Ausnahme bestimmter russischer Oligarchen drängten.
    • Der Standard Zustimmend Stellte das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Unterstützung für die Ukraine angesichts der Spannungen mit Washington dar.
    • Correctiv Kritisch Hob hervor, dass der politische Streit möglicherweise russischen Oligarchen zugutekommt, die ihre Streichung aus dem Sanktionsrahmen anstrebten.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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