Deutsche Verteidigungsausgaben stehen angesichts veränderter politischer Landschaft in der Kritik

Ökonom Moritz Schularick kritisiert die Verteidigungsausgaben von Boris Pistorius als zu stark auf konventionelle Waffen konzentriert. Unterdessen verändert sich die politische Landschaft in Berlin.
Der Wirtschaftsforscher Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius dafür kritisiert, erhebliche Mittel für traditionelle militärische Ausrüstung statt für moderne Verteidigungssysteme bereitzustellen. Schularick argumentierte, dass die bis 2030 geplanten Ausgaben weiterhin zu stark auf konventionelle Plattformen wie Panzer und Fregatten konzentriert seien, anstatt auf Technologien der nächsten Generation.
Die Kritik fällt mit veränderten innenpolitischen Dynamiken in Berlin zusammen. Eine aktuelle Deutschlandtrend-Umfrage deutet darauf hin, dass die Alternative für Deutschland ihren Vorsprung gegenüber der Mitte-rechts-Union aus CDU/CSU ausgebaut hat, mit zunehmender öffentlicher Akzeptanz für pragmatische, fallweise parlamentarische Zusammenarbeit. Gleichzeitig kämpft die Bundesregierung weiterhin mit internen Spannungen bezüglich geplanter Rentenreformen und Klimaschutzmaßnahmen.
Quellen: Der Spiegel, Die Zeit, DW, FAZ, Tagesschau
Quellen
- DW — Deutschlandtrend: AfD vergrößert Vorsprung vor der Union
- Die Zeit — Verteidigung: Führender IfW-Ökonom kritisiert deutsche Rüstung
- FAZ — Deutschland-Liveblog: IfW-Präsident wirft Pistorius falsche Investitionen vor
- Tagesschau — IfW-Präsident wirft Pistorius falsche Investitionen in Bundeswehr vor
- Der Spiegel — News: Streit um Klima-Aktionsplan der SPD, Russische Antikriegspartei Jabloko, Bärbel Bas unter Druck
Frühere Berichterstattung
- 16. Okt. 2026, 04:00 UTCBerliner Parlament schrumpft nach Fehler bei Stimmenübertragung – Mandat geht an AfD
- 14. Okt. 2026, 23:00 UTCBerliner Parlament schrumpft nach Fehler bei Stimmenübertragung – Sitz geht an AfD
- 14. Okt. 2026, 11:00 UTCBerliner Nachzählung verschiebt Landtagssitz an AfD nach Übertragungsfehler
- 14. Okt. 2026, 05:00 UTCBerliner Wahlauszählung verschiebt Mandat an AfD bei veränderten Wählertrends
- 13. Okt. 2026, 05:00 UTCBerliner Wahl-Neuauszählung verschiebt Sitz an AfD und verkleinert Parlament
- 12. Okt. 2026, 05:00 UTCBerliner Parlament schrumpft nach Auszählungsfehler bei Wahl und Neuzuweisung eines Sitzes
- 11. Okt. 2026, 23:00 UTCBerliner Wahlergebnis nach Nachzählung und demografischer Studie korrigiert
- 11. Okt. 2026, 17:00 UTCBerliner Parlament schrumpft nach Korrektur der Stimmenauszählung – Wahltrends zeichnen sich ab
- 11. Okt. 2026, 11:00 UTCNachwahl und Einblicke in die Wählerschaft nach der Berliner Landtagswahl
- 10. Okt. 2026, 23:00 UTCBerlin-Wahlanalysen beleuchten Jugendtrends und Sitzneuberechnung