Deutsche Spitzenpolitiker geloben Verteidigung der Freiheiten nach Angriff auf Berliner Pride

Deutsche Spitzenpolitiker geloben Verteidigung der Freiheiten nach Angriff auf Berliner Pride
Foto: Il Messaggero

Nach dem tödlichen Angriff auf eine Pride-Veranstaltung in Berlin geloben deutsche Spitzenpolitiker, die demokratischen Freiheiten zu verteidigen. Der 21-jährige Tatverdächtige Abdul Ballout wurde bei einer Polizeiaktion getötet.

Deutsche Behörden und Spitzenpolitiker haben sich dazu verpflichtet, demokratische Werte zu wahren, nachdem der 21-jährige Tatverdächtige Abdul Ballout bei einem Schusswechsel in Berlin getötet wurde. Der Politiker Friedrich Merz erklärte, Deutschland werde "defend our freedoms", nachdem Ballout am Samstag einen Transporter in eine Pride-Veranstaltung gefahren hatte, wobei eine Person getötet und 29 weitere verletzt wurden, bevor er mit einem Messer und einer Machete auf Umstehende einstach.

Weitere Details zu Ballouts Hintergrund deuten darauf hin, dass er zuvor versucht hatte, sich dem Islamischen Staat in Syrien anzuschließen, was zu seiner Verhaftung im Libanon und seiner anschließenden Auslieferung nach Deutschland führte. Nachdem er eine Jugendstrafe verbüßt hatte, wurden ihm Deradikalisierungssitzungen angeboten, die er ablehnte. Die Ermittler bestätigten, dass das für den Anschlag genutzte Mietfahrzeug auf seinen Namen gebucht war. Nach einer 20-stündigen Fahndung entdeckte die Polizei Ballout in einer Garage in Spandau, wo er bei einem Schusswechsel getötet wurde.

Quellen: Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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