Deutsche Polizei tötet Verdächtigen bei tödlichem Berlin-Pride-Lieferwagenangriff

Deutsche Polizei tötet Verdächtigen bei tödlichem Berlin-Pride-Lieferwagenangriff
Foto: BBC News

Die deutsche Polizei hat einen Verdächtigen erschossen, der bei einer Christopher Street Day-Parade in Berlin einen Lieferwagen in eine Menschenmenge gesteuert haben soll. Eine Frau starb, 16 wurden verletzt.

Die deutschen Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, nachdem am Samstagabend bei der Christopher Street Day-Parade in Berlin ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren war. Ein weißer Lieferwagen raste in die Menge nahe dem Tiergarten, tötete eine Frau und verletzte 16 weitere Menschen. Nach einer großangelegten Fahndung in der Hauptstadt erschoss die Polizei den Tatverdächtigen im westlichen Bezirk Spandau, nachdem er die Beamten angeblich mit einem Messer angegriffen hatte. Die Polizei identifizierte den Verdächtigen als Abdul Ballout, einen 21-jährigen deutschen Staatsbürger libanesischer Abstammung. Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt bezeichnete den Vorfall als mutmaßliche Terrorhandlung und erklärte: 'everything we are seeing here indicates that we are dealing with an Islamist attack.' Die Ermittler untersuchen weiterhin den Hintergrund des Verdächtigen und mögliche Motive für die Tat. Quellen: BBC News, Die Zeit, Koha, Tagesschau

Quellen

Frühere Berichterstattung

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