Deutsche Ermittler identifizieren Verdächtige im Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig

Deutsche Ermittler identifizieren Verdächtige im Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig
Foto: Українська правда

Deutsche Ermittler haben zwei Verdächtige im Drohnenangriff auf ukrainische Frachtflugzeuge am Flughafen Leipzig/Halle identifiziert. Berlin macht Russland verantwortlich und schließt Konsulate.

Deutsche Ermittler haben zwei Verdächtige identifiziert, die mit dem versuchten Drohnenangriff vom 4. August auf ukrainische Frachtflugzeuge am Flughafen Leipzig/Halle in Verbindung stehen, wie aus einem gemeinsamen Bericht der deutschen Medien NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung hervorgeht.

Die Erkenntnisse folgen auf die offizielle Einstufung des Vorfalls durch Berlin als russische staatlich geförderte hybride Operation. Deutsche Behörden erklärten, dass der Versuch mit sprengstoffbeladenen Drohnen auf Antonov An-124-Flugzeuge abzielte, die auf dem Logistikgelände stationiert waren.

Als Reaktion auf die Geheimdienstbewertungen ordnete Deutschland die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und des Russischen Hauses in Berlin an. Kremlsprecher Dmitri Peskow kritisierte die diplomatischen Maßnahmen und beschuldigte Berlin, einen "Weg der weiteren Eskalation" zu verfolgen, und deutete mögliche Vergeltungsmaßnahmen gegen deutsche Einrichtungen in Russland an.

Quellen: Liga net, Mediazona, NV, Радіо Свобода, Українська правда

Wie Medien es bewerteten

    • Українська правда Alarmiert Stellte den vereitelten Drohnen-Sabotageakt ausdrücklich als direkten Angriff Russlands auf deutsches Staatsgebiet dar.
    • NV Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verwerfungen und die Warnungen des Kremls, der Deutschland vorwirft, die bilateralen Spannungen zu verschärfen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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