Deutsche Behörden leiten Großfahndung ein, nachdem Fahrzeug in Menschenmenge bei Berliner Pride-Veranstaltung rast

Deutsche Behörden leiten Großfahndung ein, nachdem Fahrzeug in Menschenmenge bei Berliner Pride-Veranstaltung rast
Foto: BBC News

Nach einem Angriff auf die Berliner Pride-Veranstaltung mit einem Toten und mehreren Verletzten sucht die Polizei nach einem flüchtigen Verdächtigen, der mit islamistischen Kreisen in Verbindung stehen soll.

Deutsche Behörden fahnden nach einem Fahrer, der am Samstagabend in der Nähe des Tiergartenparks mit einem Fahrzeug in Teilnehmer des Christopher Street Day-Pride-Festivals in Berlin gerast ist. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 22:00 Uhr Ortszeit, wobei eine Frau ums Leben kam und 16 Menschen verletzt wurden, mehrere davon lebensgefährlich. Nach dem Vorfall brachen die Rettungskräfte die Feierlichkeiten ab, als medizinische Teams und die Polizei eintrafen. Der Verdächtige ließ das Fahrzeug zurück und floh zu Fuß. Deutsche Ermittler haben einen Verdächtigen identifiziert, der mutmaßlich mit islamistischen Kreisen in Verbindung steht, es wurden jedoch keine Festnahmen vorgenommen. Der Berliner Bürgermeister Kai Wegner verurteilte die Gewalt und bezeichnete sie als "an attack on our free and open society." Spezialeinheiten der Polizei setzen die Suche in der Hauptstadt fort.

Quellen: BBC News, Die Zeit, NRC, Tagesschau

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