Debatten über historisches Gedächtnis und Bildung in Ostdeutschland verschärfen sich vor den Landtagswahlen

Debatten über historisches Gedächtnis und Bildung in Ostdeutschland verschärfen sich vor den Landtagswahlen
Foto: Correctiv

Bildung und historisches Gedächtnis dominieren die Debatten vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland. Die AfD fordert Kürzungen bei Holocaust-Gedenkstätten, während Lehrer über rechtsextreme Tendenzen besorgt sind.

Bildung und historisches Gedächtnis sind in Deutschland vor den anstehenden Landtagswahlen in den ostdeutschen Bundesländern zu zentralen Themen geworden. Die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, forderte verpflichtende Schulbesuche in ehemaligen DDR-Gedenkstätten und verwies auf eine unzureichende historische Sensibilisierung der Schüler. Inzwischen berichten ostdeutsche Schulen von wachsender Sorge der Lehrkräfte über rechtsextremes Verhalten und extremistische Symbole unter Jugendlichen.

Auch die politische Reibung um die Kulturpolitik hat zugenommen: Die Alternative für Deutschland (AfD) schlägt vor, die Finanzierung von Einrichtungen zu kürzen, die mit der Holocaust-Erinnerung und zeitgenössischer Kunst in Sachsen-Anhalt verbunden sind. Gleichzeitig prägen Diskussionen über die ostdeutsche Identität weiterhin die Wahlkämpfe, während städtische Schulsysteme wie Berlin unter operativen Belastungen durch Hunderte von Langzeitkrankmeldungen unter Lehrkräften leiden.

Quellen: Correctiv, Der Spiegel, DW, FAZ, Tagesschau.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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