CIA-Direktor Ratcliffe besucht Moskau ohne Vorankündigung

CIA-Direktor Ratcliffe besucht Moskau ohne Vorankündigung
Foto: Українська правда

CIA-Direktor John Ratcliffe besuchte Moskau unangekündigt am 25. August. Er warnte vor Eskalation gegenüber der NATO und sprach über Ukraine-Friedensgespräche und Iran.

Der Direktor der US-amerikanischen Central Intelligence Agency, John Ratcliffe, hat am 25. August einen unangekündigten Besuch in Moskau durchgeführt. Er reiste an Bord eines strategischen Transportflugzeugs vom Typ C-17 Globemaster III über Lettland. Die geheime Mission wurde erst nach der Abreise der Delegation aus Russland öffentlich bestätigt; mehrere hochrangige Mitarbeiter des Weißen Hauses und des Militärs waren zunächst nicht über die Reise informiert.

Bei Treffen mit russischen Geheimdienstvertretern soll Ratcliffe Warnungen vor einer möglichen russischen Eskalation gegenüber NATO-Mitgliedern übermittelt und die Verpflichtung Washingtons zur kollektiven Verteidigung gemäß Artikel 5 bekräftigt haben. Die Gespräche betrafen auch die Wiederaufnahme der festgefahrenen Friedensverhandlungen bezüglich der Ukraine sowie die Aufforderung an Moskau, seine wachsenden militärischen Beziehungen zum Iran einzuschränken.

US-Beamte haben die genauen Ziele des Besuchs offiziell nicht bekannt gegeben, während Präsident Donald Trump nach ersten öffentlichen Berichten versuchte, die Bedeutung der Mission herunterzuspielen.

Quellen: Defense Express, NEXTA, NV, Радіо Свобода, Українська правда.

Wie Medien es bewerteten

    • Defense Express Vorsichtig Betonte die ungewöhnliche logistische Wahl eines schweren strategischen Transportflugzeugs C-17 anstelle von Standard-Regierungs-VIP-Jets.
    • Українська правда Skeptisch Hob die strikte Geheimhaltung der Mission hervor und stellte die Versuche des Weißen Hauses, ihre Bedeutung herunterzuspielen, als peinlich dar.
    • NV Alarmiert Rahmte den Besuch in erster Linie als direkte Warnung aus Geheimdienstkreisen an Wladimir Putin vor geplanten militärischen Eskalationen gegenüber der NATO.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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