Christine Lagarde tritt vorzeitig als Präsidentin der Europäischen Zentralbank zurück

Christine Lagarde tritt vorzeitig als Präsidentin der Europäischen Zentralbank zurück
Foto: La Vanguardia

Christine Lagarde hat bestätigt, dass sie am 7. Februar vorzeitig als Präsidentin der Europäischen Zentralbank zurücktritt – acht Monate vor dem Ende ihrer Amtszeit.

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat offiziell bestätigt, dass sie ihr Amt am 7. Februar niederlegen wird. Damit scheidet sie acht Monate vor dem planmäßigen Ende ihrer Amtszeit im Oktober 2027 aus.

Lagarde teilte ihre Entscheidung dem Rat der EZB und dem Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, mit und erklärte, der Dienst an der Institution erfülle sie mit großem Stolz. Costa äußerte Respekt für ihre Entscheidung und dankte ihr für ihre Führung während ihrer siebenjährigen Amtszeit. Der Zeitpunkt der öffentlichen Erklärung ermöglichte es der Notenbankchefin, noch vor einer geplanten Pressekonferenz auf laufende Spekulationen einzugehen.

Ihr vorzeitiger Rücktritt hat die Diskussionen darüber beschleunigt, wer ihr an der Spitze der Zentralbank des Euroraums nachfolgen wird. Als möglicher Kandidat wird unter anderem der ehemalige Gouverneur der Bank von Spanien, Pablo Hernández de Cos, genannt. Medienberichten zufolge könnte Lagarde zudem künftig eine Führungsposition beim Weltwirtschaftsforum übernehmen.

Quellen: Canarias7, Diário de Notícias, El Mundo, La Repubblica, La Vanguardia

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen