British Columbia verklagt OpenAI wegen Schulmassakers in Tumbler Ridge

British Columbia verklagt OpenAI: Warnsignale vor tödlichem Massaker in Tumbler Ridge nicht gemeldet. Acht Tote, darunter sechs Kinder.
Die kanadische Provinz British Columbia hat in Kalifornien eine Klage gegen OpenAI eingereicht. Der Vorwurf: Das Unternehmen für künstliche Intelligenz habe Warnsignale vor einem tödlichen Massaker im Februar nicht gemeldet. Generalstaatsanwältin Niki Sharma erklärte, die Firma hätte die Strafverfolgungsbehörden alarmieren müssen, nachdem der 18-jährige Täter Jessie Van Rootselaar besorgniserregende Interaktionen und Drohungen auf ChatGPT veröffentlicht hatte.
Der Angriff in Tumbler Ridge forderte acht Todesopfer, darunter sechs Kinder in einer Schule sowie die Mutter und der Halbbruder des Schützen. OpenAI-CEO Sam Altman hatte sich im April bei der Gemeinde entschuldigt und bedauert, dass das Unternehmen die Polizei nicht kontaktiert hatte, bevor das Konto des Verdächtigen gesperrt wurde.
Quellen: BBC News, NOS, RTBF Info, Sweden Herald.
Quellen
- RTBF Info — Une province canadienne attaque OpenAI en justice après une tuerie en février
- Sweden Herald — British Columbia sues OpenAI over school shooting report failure
- NOS (Nederlandse Omroep Stichting) — Canadese provincie klaagt OpenAI aan om rol bij dodelijke schietpartij
- BBC News — Canadian province sues OpenAI over Tumbler Ridge school shooting