Bildungs- und Kultursektor in Deutschland vor Landtagswahlen unter Druck

Bildungs- und Kultursektor in Deutschland vor Landtagswahlen unter Druck
Foto: Correctiv

Vor den ostdeutschen Landtagswahlen wachsen die Herausforderungen in Bildung und Kultur: Rechtsextreme Vorfälle an Schulen, Forderungen nach Pflichtbesuchen an SED-Gedenkstätten, Finanzierungsbedenken nach AfD-Vorstößen und hohe Krankenstände unter Berliner Lehrkräften.

Vor den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland nehmen politische und bildungspolitische Herausforderungen in ganz Deutschland zu. In ostdeutschen Schulen berichten Pädagogen von einer zunehmenden Verbreitung rechtsextremen Verhaltens und entsprechender Symbole unter Schülern. Um historische Wissenslücken über die frühere DDR-Regierung zu schließen, sprach sich die Bundesbeauftragte Evelyn Zupke für verpflichtende Schülerbesuche an SED-Gedenkstätten aus. Unterdessen stehen Kultureinrichtungen vor Unsicherheit, nachdem die Alternative für Deutschland vorgeschlagen hat, als "anti-deutsch" bezeichnete Programme zu streichen, was die Finanzierung lokaler Theater, Holocaust-Gedenkstätten und der Bauhaus-Bewegung bedroht. In Berlin bleibt der Verwaltungsdruck hoch, da fast 400 Lehrkräfte an öffentlichen Schulen seit mehr als einem Jahr krankgeschrieben sind.

Quellen: Correctiv, Der Spiegel, DW, FAZ, Tagesschau.

Quellen

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