Berlin-Wahl: Nachzählung spricht Spandau-Sitz der AfD zu – Datenfehler ursächlich

Berlin-Wahl: Nachzählung spricht Spandau-Sitz der AfD zu – Datenfehler ursächlich
Foto: FAZ

Nach der Berliner Landtagswahl überträgt eine korrigierte Auszählung ein Direktmandat in Spandau von der CDU auf die AfD; das Abgeordnetenhaus verliert fünf Sitze.

Nach der Berliner Landtagswahl haben offizielle Korrekturen einen Übertragungsfehler im Bezirk Spandau offengelegt, durch den ein Direktmandat von der Christlich Demokratischen Union (CDU) auf den Kandidaten der Alternative für Deutschland (AfD), Tommy Tabor, übergeht. Die korrigierte Berechnung verringert die Gesamtgröße des Abgeordnetenhauses um fünf Sitze.

Die Wahl verdeutlichte die sich verschiebenden politischen Dynamiken in der Hauptstadt. Vorwahlumfragen sahen Die Linke mit 22 Prozent vorn, getragen von starker Unterstützung unter jungen Wählern, gefolgt von CDU und AfD mit jeweils 18 Prozent. Zugleich fiel die Wahlbeteiligung in den verschiedenen Gemeinschaften unterschiedlich aus. Während die Beteiligung unter Bewohnern mit Migrationshintergrund in Neukölln gering blieb, beobachteten Beobachter Interesse an der AfD bei einigen jungen Deutschtürken, motiviert durch Sorgen über öffentliche Sicherheit, Migration und wirtschaftliche Stabilität.

Quellen: Correctiv, Die Zeit, DW, FAZ, Tagesschau

Quellen

Frühere Berichterstattung

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