Auszählung nach schwedischer Wahl läuft – Opposition mit knapper Führung

Auszählung nach schwedischer Wahl läuft – Opposition mit knapper Führung
Foto: SVT

Nach der schwedischen Parlamentswahl läuft die Auszählung weiter; die Opposition liegt mit 176 zu 173 Sitzen knapp vor der Regierungskoalition.

Nach der schwedischen Parlamentswahl läuft die Stimmenauszählung weiter. Die Oppositionsparteien liegen mit 176 zu 173 Sitzen knapp vor der Regierungskoalition. Prognosen deuten auf einen Sieg der Opposition hin, woraufhin die Sozialdemokraten den Rücktritt von Ministerpräsident Ulf Kristersson forderten.

Die Schwedendemokraten verzeichneten ihren ersten Rückgang im Parlament und fielen von 20,5 Prozent im Jahr 2022 auf 17,5 Prozent, nachdem sie Wähler an die Moderaten und jüngere Bevölkerungsgruppen verloren hatten. Der SD-Vertreter Tobias Andersson nannte die Entwicklung besorgniserregend. Parteichef Jimmie Åkesson beharrte jedoch darauf: "there is no obvious winner in this election" und hielt seine Forderung nach Ministerposten in einer künftigen Regierung aufrecht. Im Gegensatz zu den Verlusten auf nationaler Ebene errang die Partei nach lokalen Schulstreitigkeiten 39 Prozent der Stimmen bei der Kommunalwahl in Färgelanda.

Quellen: Dagens Industri, Dagens Nyheter, Svenska Dagbladet, SVT, Sydsvenskan

Wie Medien es bewerteten

    • SVT Vorsichtig Hob die parteiinterne Sorge über den Verlust jüngerer Wähler und sinkende nationale Stimmenanteile hervor.
    • Dagens Industri Skeptisch Konzentrierte sich auf Åkessons Weigerung, eine Niederlage einzuräumen, und seine anhaltenden Forderungen nach Ministerposten.
    • Dagens Nyheter Neutral Betonte den lokalen Erdrutschsieg der Partei in Färgelanda trotz nationaler Rückschläge.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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