Alpo Rusi beschreibt Einmischung des sowjetischen KGB in die finnische Politik

Alpo Rusi beschreibt Einmischung des sowjetischen KGB in die finnische Politik
Foto: Iltalehti

Der Politikwissenschaftler Alpo Rusi beschreibt in einem Gastbeitrag für Iltalehti sowjetische KGB-Aktivitäten gegen den ehemaligen finnischen Ministerpräsidenten Keijo Liinamaa während einer Übergangsphase der finnischen Politik.

Der Politikwissenschaftler Alpo Rusi hat sowjetische Geheimdienstaktivitäten dargelegt, die sich während einer entscheidenden Übergangsphase der finnischen Politik im späten 20. Jahrhundert gegen den ehemaligen finnischen Ministerpräsidenten Keijo Liinamaa richteten. In einem Gastbeitrag für Iltalehti untersuchte Rusi den politischen Druck und die Drohungen gegen Liinamaa, der 1980 unerwartet starb, während er als nationaler Vermittler tätig war.

Laut Rusi versuchten KGB-Agenten, die inneren Machtstrukturen zu beeinflussen, als die Ära des langjährigen Präsidenten Urho Kekkonen sich dem Ende näherte. Liinamaa soll diese Einschüchterungstaktiken kurz vor seinem Tod ausländischen Diplomaten offenbart haben. Rusis Analyse wirft Licht auf verdeckte ausländische Einmischung, die darauf abzielte, die Führungsnachfolge Finnlands während des Kalten Krieges zu gestalten.

Quellen: Iltalehti

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