Abelardo de la Espriella übernimmt kolumbianische Präsidentschaft mit dem Versprechen, gegen ELN-Guerillas zu kämpfen

Abelardo de la Espriella hat sein Amt als kolumbianischer Präsident angetreten und eine harte Linie gegen die ELN-Guerilla angekündigt. Die Rebellen bereiten sich auf eine Rückkehr zum offenen Krieg vor.
Abelardo de la Espriella hat offiziell sein Amt als kolumbianischer Präsident angetreten und eine erneute militärische Offensive gegen bewaffnete Aufständische im ganzen Land versprochen. Während seiner Amtseinführung kündigte de la Espriella einen kompromisslosen Feldzug gegen Rebellenorganisationen an, die jahrzehntelange interne Konflikte angeheizt haben.
Als Reaktion auf den politischen Wechsel bereiten sich Mitglieder der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) Berichten zufolge auf eine Rückkehr zum offenen Krieg vor. Guerillakämpfer in abgelegenen Dschungelregionen haben begonnen, Truppen zu mobilisieren und Lager zu verstärken, in Erwartung verschärfter Regierungsangriffe. Die rasche Eskalation stellt einen schweren Rückschlag für die regionale Stabilität dar und läutet ein angespanntes neues Kapitel in Kolumbiens 62-jährigem bewaffnetem Konflikt ein.
Quellen: France24, The Guardian.